Kleinere Intervalle – wie etwa beim DUR-Akkord auf Seite 26 (Quarte und Terz) – finde ich tatsächlich schwerer zu tremolieren als die größeren Intervalle – wie auf Seite 27 (Sexte und Quinte). Bei dieser Variante mit drei 9er-Gruppen pro Intervall und als Übergang zum Intervallwechsel eine wie leicht abgebremst wirkende 6er-Gruppe (weil die Kontrolle der Geschwindigkeit ja auch ein Aspekt des Tremolierens ist) habe ich diesmal nur mit ...
Rhythmus
Triolenmotive · Pentatonik, Moll 7/9, Moll 6/9
Effektive Übungen sind Gold wert. Auf Seite 27 geht es insbesondere um die Rotationsbewegung der zwei Schlägel in einer Hand. Damit sowas zu üben auch Spaß macht und man schließlich das Zwölftonsystem der Marimba immer besser versteht, habe ich diesmal zwei Motive (in Dur und Moll) nur mit Triolen ausgewählt. Zum Dur-Dreiklang gesellen sich Sekunde (= None) und Sexte, woraus sich eine Pentatonik (C D E G A) ergibt. Beim Moll-Dreiklang ...
Die „Cascara“-Figur und das Paradiddle
Im Prinzip läßt sich jede rhythmische Figur mathematisch erklären, wie z.B. die „Cascara“-Figur mit der kurzen Formel: 3 x 5 + 1 = 16. Das liegt ganz einfach daran, dass Rhythmus kein Gefühl ist, sondern die Aufeinanderfolge von einzelnen Ereignissen, wobei eine Pause dann eine Leerstelle oder ein (Null-)Ereignis darstellt. Und ebenso wie beim „Binärcode“ mit An oder Aus kann sich bei der Aufeinanderfolge etwas ...
Drei „Ebenen“ eines Rhythmus
Die „erste Ebene“ ist logischerweise „der Takt“ und diesen den Musikern zu zeigen, ist das, was ein Dirigent als grundlegendste Funktion seiner Tätigkeit ausführt. Als Nächstes kommt die Unterteilung des Taktes. Werden bei einem Takt mit Viertelnoten (z.B. 4/4-Takt) Achtelnoten gespielt, ergibt sich die „zweite Ebene“, welche man „Gegentakt“ nennen könnte. Beim Drumset werden die ...
Marimba · Lineare Übungen (1-4)
Die Beschreibung „Lineare Übungen“ bezieht sich darauf, dass die beiden Hände nicht zusammen, sondern aufeinander folgend eine bestimmte Figur spielen. Dabei produziert jede Hand natürlich auch alleine für sich einen Rhythmus wie z.B. die „Clave“. Was hauptsächlich damit geübt werden soll, ist das gleichzeitige Anschlagen von zwei Tönen (Seite 1-3) des Akkordes mit verschiedenen Intervallen. Die ...








