Effektive Übungen sind Gold wert. Auf Seite 27 geht es insbesondere um die Rotationsbewegung der zwei Schlägel in einer Hand. Damit sowas zu üben auch Spaß macht und man schließlich das Zwölftonsystem der Marimba immer besser versteht, habe ich diesmal zwei Motive (in Dur und Moll) nur mit Triolen ausgewählt. Zum Dur-Dreiklang gesellen sich Sekunde (= None) und Sexte, woraus sich eine Pentatonik (C D E G A) ergibt. Beim Moll-Dreiklang ...
Rhythmus
Die „Cascara“-Figur und das Paradiddle
Im Prinzip läßt sich jede rhythmische Figur mathematisch erklären, wie z.B. die „Cascara“-Figur mit der kurzen Formel: 3 x 5 + 1 = 16. Das liegt ganz einfach daran, dass Rhythmus kein Gefühl ist, sondern die Aufeinanderfolge von einzelnen Ereignissen, wobei eine Pause dann eine Leerstelle oder ein (Null-)Ereignis darstellt. Und ebenso wie beim „Binärcode“ mit An oder Aus kann sich bei der Aufeinanderfolge etwas ...
Drei „Ebenen“ eines Rhythmus
Die „erste Ebene“ ist logischerweise „der Takt“ und diesen den Musikern zu zeigen, ist das, was ein Dirigent als grundlegendste Funktion seiner Tätigkeit ausführt. Als Nächstes kommt die Unterteilung des Taktes. Werden bei einem Takt mit Viertelnoten (z.B. 4/4-Takt) Achtelnoten gespielt, ergibt sich die „zweite Ebene“, welche man „Gegentakt“ nennen könnte. Beim Drumset werden die ...
Marimba · Lineare Übungen (1-4)
Die Beschreibung „Lineare Übungen“ bezieht sich darauf, dass die beiden Hände nicht zusammen, sondern aufeinander folgend eine bestimmte Figur spielen. Dabei produziert jede Hand natürlich auch alleine für sich einen Rhythmus wie z.B. die „Clave“. Was hauptsächlich damit geübt werden soll, ist das gleichzeitige Anschlagen von zwei Tönen (Seite 1-3) des Akkordes mit verschiedenen Intervallen. Die ...
Musik = „klingende“ Mathematik
Es gibt Situationen beim Musizieren, bei denen es entscheidend ist, auf die „richtige Art“ zu denken und zu empfinden, um einerseits wirklich genau auf den Punkt spielen zu können und auf der anderen Seite das Verhältnis bestimmter rhythmischer Figuren zueinander zu verstehen, damit der „richtige Ausdruck“ überhaupt erreicht wird. In der Mathematik gibt es den Begriff das „kleinste gemeinsame ...







