Zu einer ostinaten Figur mit einer Länge von „18 Viertelnoten“ wird eine fast identische Figur gespielt, welche einfach eine Achtelnote kürzer ist. Mit jeder Wiederholung „verrückt“ sie daher um eine weitere Achtelnote, da sie ja nur eine Länge von „17 (einhalb) Viertelnoten“ hat, und dieser Prozeß benötigt eine Weile, bis sie wieder synchron mit der 18er-Figur ist.
Wer schon immer mal „verrückt“ spielen wollte, hier ist die Gelegenheit. Aber eigentlich klingt es gar nicht so verrückt, wie es sich anhört. Äh, oder doch?
Da die beiden rhythmisch identischen, jedoch mit anderen Tönen ausgestatteten 18er-Figuren von Marimba 1 eine Gesamtlänge von 36 Viertelnoten haben, dauert der Prozeß der Verrückung mit den beiden um je eine Achtelnote kürzeren Figuren von Marimba 2 (aus spielpraktischen Gründen auf zwei verschiedene „rhythmische“ Arten notiert) mit einer Gesamtlänge von 35 Viertelnoten, im vorgesehenen Tempo von 144 BPM (Beats per Minute) gespielt, genau 8 Minuten und 45 Sekunden.
Dass es sich außerdem um ein schwungvolles – entweder nerviges oder mitreißendes – und „grooviges“ Stück handelt, welches rhythmische Präzision erfordert, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Probiert’s einfach aus!
Marimba-Duo · Verrückte 17







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