Percussion-Ensemble

Draufhauen und sich wohl fühlen – ein Motto, das wohl ausschließlich Schlagzeugern vorbehalten sein dürfte. Heutzutage wird ja so ziemlich alles, was durch Anschlagen zum Klingen zu bringen ist, als Instrument genutzt.

Wer ein Musikinstrument spielen lernt, befasst sich während des Übens mit vielen verschiedenen Aspekten und lernt sehr bewußt damit umzugehen. Man muss komplexe Vorgänge sehr genau betrachten, übt sie bis zur Perfektion und der pädagogische Wert dabei ist immens, wie wissenschaftliche Untersuchungen immer wieder belegen.

Nebenbei darf so eine Angelegenheit auf jeden Fall unterhaltsam sein und ganz viel Spaß machen – sowohl den Instrumentalisten als auch dem Publikum.

 

Eine kleine Tischmusik

Neuauflage mit professionellem Notensatz und 4x Partitur.

Mit Kochlöffeln (?!) auf Tischen spielen – das hört sich zunächst etwas ungewöhnlich an, ist aber bereits seit vielen Jahren weltweit ein beliebter Spaß.

Weltweit ein Hit · Aufgeführt u.a. in: Mexiko, USA, Kolumbien, Korea, Japan, Polen, Österreich, Schweiz, Niederlande, Spanien, Slowenien, Schweden, Frankreich, Ungarn, …

Mit viel Spaß am Stück wird eine Kochlöffelmahlzeit in Szene gesetzt, bei dem aber auch alles, was einen Ton hervorbringen kann, zur Klangerzeugung genutzt wird. Wer bis dahin noch keinen Spaß an rhythmischen Klängen hatte, spätestens ab diesem Stück ganz sicher.

Percussion-Quartett (mit Kochlöffeln an 4 Tischen gespielt) / 4′ 19 min / Noten-Beispiel (PDF)
Preis: 9,80 € · Erschienen 1991 im Gretel-Verlag

 

Freibier“-Rap

Erfordert ein gutes Körpergefühl (mit Hand & Fuß) und bietet Raum für „spaßvolle“ Improvisations-Einlagen. Ein prägnantes Showstück auch für „Nicht“-Schlagzeuger !!

Die ursprüngliche Version war konzipiert als Einlage auf der Hochzeitsfeier eines Musiker-Kollegen, dabei lautete das Schlagwort „Hochtidt“ (Plattdeutsch für „Hochzeit“).

Je nach gegebenem Anlaß kann und soll ein dazu passendes Schlagwort verwendet werden.

Percussion-Quartett für 4–8 Spieler (körpereigene Instrumente & Stimme) / 3′ 28 min / Noten-Beispiel (JPG)
Preis: 3,00 € · Erschienen 1991 im Gretel-Verlag

 

J I N G O

Eine „fetzige“ Komposition mit lateinamerikanischen Rhythmen und Instrumenten und einer Drumbattle zwischen den beiden Snare/Standtom-Spielern.

Die auf den ersten Blick etwas ungewöhnliche Notation der vierseitigen Spielpartitur ist sehr ökonomisch und eignet sich daher besonders gut für den praktischen Gebrauch.

Das Stück entstand im Unterricht während meiner Lehrtätigkeit an der KMS Diepholz. Als es nahezu fertig war, hatte einer aus der Percussiongruppe die Idee, die kurze Gesangszeile der Coverversion JINGO von Santana dazu zu singen.

Der Song, der ursprünglich von Babatunde Olatunji (Percussionist aus Nigeria) stammt, ist bei vielen jüngeren Leuten heutzutage eher unbekannt. Da sich die Gesangszeile in das erarbeitete Spielkonzept einfügte und vom Groove der Instrumente getragen wird, habe ich sie als Zitat und Reminiszens an den afrikanischen Meistertrommler, der am 6. April 2003 in Kalifornien verstorben ist, verwendet. In Erinnerung an Babatunde Olatunji, der auch als Vater der Weltmusik bezeichnet wird, ist vor diesem Hintergrund JINGO ein angemessener Titel für die Veröffentlichung der vorliegenden Komposition.

Variable Besetzung zwischen 5 und 9 Spieler, eine Version für Quartett ist ebenfalls realisierbar, wie es (siehe Sidebar rechts) im Video von Akzente zu sehen ist.

Percussion-Quintett (Cowbell, Caxixi, Congas, Snares/Standtoms und Gesang) / 5′ 10 min / Noten-Beispiel (PDF)
Preis: 6,90 € · Erschienen im April 2002